Kölala


Direkt zum Seiteninhalt

Geschichte der Gilde

Informatives

Die Geschichte der Faschingsgilde Köflach.

Die Faschingsgilde Köflach wurde im Jahre 1989 gegründet. Begründer war Werner Eisel. Bis zum Jahre 1999 übte er die Funktion des Präsidenten und des Obmannes aus.
Zu dieser Zeit gab es bereits auch die Köflacher „STRAVO-SOUND-BAND“. Diese Band bestand aus Musikern und NICHT-Musikern. Gegründet wurde sie von Musikern der Stadtkapelle Köflach und einigen Bediensteten der Stadtwerken Köflach.
Gemeinsam (Stravo-Sound-Band und die Vertreter des 13er Rates) wurde am Rosenmontag und am Faschingsdienstag eine Tour durch Köflach gestartet und verschiedene Gewerbebetriebe und Institutionen wurden „auf eine Gaudi“ besucht.
1989 änderte sich dann einiges. Werner Eisel gründete den Verein und holte sich einige Leute zur Unterstützung und der 1. Bunte Abend wurde abgehalten. Als Gruß wurde der Ruf KÖ-KÖ-KÖLALA ins Leben gerufen und auch ein dementsprechendes Faschingslied wurde getextet.

Als Zeichen für die Faschingsgilde wurde die HYÄNE (die auch heute noch das Markenzeichen ist) verwendet. Die Hyäne wurde von Christian Zajc (damals Obmann des Tourismusverbandes und GR. der Stadt Köflach und Lieferant der Idee) dem Techniker der Stadtwerke Köflach, Theo Seidl (Zeichner) und Werner Eisel ins Leben gerufen. Für den Verein wurden auch Statuten entworfen und zum Zeichen der Zugehörigkeit wurden auch Kappen verliehen.


Auch ein sogenannter Anerkennungsorden wurde verliehen. Diesen wunderschönen Orden entwarf der Köflacher Künstler (Imperte) Nikolaus Trnka-Strassnitzky. Leider wurde nur eine limitierte Auflage davon von der Firma Stölzle Oberglas angefertigt.

Als besonderes Zeichen der Zugehörigkeit waren dann die Kappen:


Die Junkerkappe:
Wurde nach zweijähriger Zugehörigkeit und nach Abstimmung mit dem Vorstand zuzügl. Junkerorden verliehen.

Die Gildenkappe:
Wurde nach einer weiteren zweijährigen Zugehörigkeit und ebenfalls nach Abstimmung mit dem Vorstand zuzgl. Des Gildenordens verliehen.


Natürlich gab es auch Ehrenkappen. Jene wurden und werden an Personen vergeben, die der Gilde wohlgesonnen sind und mit dem Erwerb ein sogenanntes Sponsoring für den Verein geben.


1999 wurde Werner Eisel dann abgelöst. BM Ing. Rudolf Reicher wurde Präsident, Ing. Wilhelm Zagler wurde Obmann. Unter dieser Führung gab es wiederum einige Neuerungen – die alteingesessenen Traditionen wurden weiterhin beibehalten (z.B. die Kappenverleihungen). Es gab Stiländerungen auf der Bühne und unter der professionellen Leitung des Regieseurs und gebürtigen Köflachers Mario Lassnik gewann so mancher Darsteller etwas mehr an Selbstvertrauen.

Der Verein wuchs unter der Führung von Werner Eisel und es wurden jährlich in der Faschingszeit 2 Bunte Abende geboten. Weiters wurde auch der Besuch in den Köflacher Kindergärten ins Leben gerufen. Wie auch heute noch, spendet der Bürgermeister der Stadt Köflach jedem Kindergartenkind am Rosenmontag einen guten Krapfen der heimischen Bäcker.

Die Köflacher Gardemädchen (unter der Leitung von Mag.Knorre Romana) erlangten durch ihr Können auch über die Stadt Köflach hinaus Bewunderung und wurden somit jährlich in Graz vom Magistrat zu den Veranstaltungen der Pensionistenvereine eingeladen. 2001 schloss sich die Faschingsgilde Köflach dann dem Bund der Österreichischen Faschingsgilden (BÖF) an und Melitta Fuchs übernahm das Amt des Bundeselferrates (Vertretung der Gilde beim Landesverein und dem BÖF)


Im November 2004 gab es dann einen weiteren Wechsel. Frau Sabine Kriehuber übernahm die Aufgaben der Präsidentin und Erich Resch das Amt des Obmannes. Als Regisseur und Musikminister kam dann 2005 Karl Christandl in die Gilde (Aushilfsweise hat er ja bereits ab 2000 mehr im Background mitgewirkt).


Im Oktober 2005 wurde das 1. Faschings- und Brauchtumsmuseum Österreichs in Knittelfeld eröffnet und auch die Faschingsgilde Köflach ist dort mit Ausstellungsstücken präsent. www.faschingsmuseum.at.


Sabine Kriehuber legte ihr Amt als Präsidentin im Februar 2008 zurück und
Höller Walter übernahm mit der Inthronisierung des Prinzenpaares auch das Amt des Präsidenten der Faschingsgilde Köflach.



Seit 10.1.2009 ist die Stadt Köflach nun die Landesnarrenhauptstadt und stellt für dieses Jahr auch das Landesprinzenpaar, Prinz Dietmar I. von Eisenherz (Dietmar Apfelthaler) und Prinzessin Roswitha I. von Bürstenhausen (Roswitha Apfelthaler).

Homepage | Aktuelles | Fotos | Mitglieder | Informatives | Gästebuch | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü